Entstehungsgeschichte

GOrden_kleinWie alles begann

Am Karnevalsdienstag im Jahr 1970 trafen sich einige Ehemänner der Frauen des „Damenkomitee Rot Weiss“ und dachten sich: „Was unsere Frauen können, das können wir auch“. Sie beschlossen einen Karnevalsverein zu gründen.

Am 28. Februar 1970 wurde in der Gaststätte „Gertrudenhof“ Nägel mit Köpfen gemacht. Folgende 15 Herren trafen sich zur Gründerversammlung und legten nach langen Gesprächen die Ziele und Aufgaben des Vereins fest und führten die Wahlen des Vorstandes durch, der sich wie folgt zusammen setzte:

  1. Vorsitzender
    2. Vorsitzender
    Geschäftsführer
    Schriftführer
    1. Kassierer
    2. Kassierer
    3. Kassierer
    1. Organisator
    2. Organisator
    Beisitzer
Helmut Neff
Heinz Brodesser
Peter Pütz
Rudolf Witterhold
Hans Cremanns
Hubert Laufenberg
Hubert Niedecker
Alfred Zühlsdorff
Josef Rondorf
Willi Jonas

Darüber hinaus waren noch folgende Gründerväter an diesem Abend dabei:
Johann Weiser, Hans-Josef Höfel, Helmut Scharf, Alfred Volke und Josef Simons.
Am 25. März 1970 fand dann die erste Mitgliederversammlung statt. Da waren es schon 25 Mitglieder. Die ausgearbeitete Satzung wurde angenommen, und der Name des Vereins wurde auf:

Karnevalsgesellschaft Grün-Gelb Niederkassel 1970 e.V.

festgelegt. Ferner wurden an diesem Tag noch Heribert Heider und Suitbert van Beers zu Beisitzern gewählt. Eigentlich sollte das Hauptziel der KG die Teilnahme am  Rosenmontagszug in Niederkassel sein. Aber schon nach kurzer Zeit war sicher: es sollten auch Karnevalssitzungen stattfinden. Am 30. Januar 1971 war die Premiere im ausverkauften Festsaal der Gaststätte „Op dr Eck“ in Niederkassel.  Im Laufe der Zeit wurden es insgesamt sechs Veranstaltungen die von der KG (oder ihren Untergruppierungen) organisiert wurden. Auch der WDR wurde auf die KG aufmerksam und veranstaltete mehrmals „Närrische Hitparade“ in Niederkassel.
Alle Veranstaltungen wurden große Erfolge, vor allem auch Dank dem besonderen Einsatz der Herren Brodesser, Jonas, Neff, Zühlsdorff und Rondorf. Bald konnten bekannte Künstler wie Marie-Louise Nikuta und Toni Steingaß für die Sitzungen verpflichtet werden.

Neben den Veranstaltungen während der Session, kam im Sommer 1978 erstmalig das „Promenadenfest“ hinzu. Auch dieses Fest fand so großen Anklang in der Bevölkerung, dass über Jahre hinweg an drei Tagen an Rheinufer gefeiert wurde. Im Laufe der Jahre beteiligte sich die KG Grün-Gelb Niederkassel dann auch am Frühlingsfest, am Weihnachtsmarkt und dem Stadtfest in Niederkassel.
1979 wurde das „Damenkomitee“, 1983 die „Junioren“ und 1988 die „Grün-Gelben Funken“ als Untergruppen der KG gegründet.
Das „Damenkomitee“ veranstaltete ihre erste Damensitzung 1980 und nahm ab 1981 mit einem eigenen Festwagen am Rosenmontagszug teil.
Aus den „Grün-Gelben Funken“ sind in Laufe der Jahre die „Minis“ und Rheinsternchen“ geworden.
Anlässlich ihres 10-jährigen Bestehens veranstalteten die „Junioren“ 1993 erstmalig ihren karnevalistischen Frühschoppen.

Nachdem der Festsaal der Gaststätte „Op dr Eck“ 1993 nicht mehr zu Verfügung stand entschloss sich die KG das Risiko einzugehen und erstmalig ein Festzelt in Niederkassel aufzustellen. Nicht zuletzt aufgrund der guten Kontakte des damaligen Sitzungspräsidenten C. A. Kaiser zum Kölner Karneval, wurde das Zelt bereits ab der ersten Sitzung ein voller Erfolg. So konnten in den darauf folgenden Jahren bis 2001 Karnevalsgrößen wie Bernd Stelter, Guido Cantz, Sr. Tollität Luftflotte (um nur einige zu nennen), für die Sitzungen verpflichtet werden. Aufgrund der sehr hohen wirtschaftlichen Einbußen konnte das Festzelt jedoch für die Session 2002/03 nicht mehr realisiert werden. Als Alternative zum Festzelt konnte der „Jenny und Jacky Park“ (der heutige „Jackelino Indoorpark) gewonnen werden. In dieser Session feierte die KG auch mit ca. 600 Gästen „Fastelovend om Ring“. Hierzu wurde eigens ein Personenschiff gechartert. Auch für die Veranstaltungen im „Jenny und Jacky Park“ konnten wieder Spitzenkräfte gewonnen worden, beispielsweise Brings, Ne kölsche Schutzmann und die Cheerleader des 1. FC Köln. Die Sessionseröffnung 2003 war ein Novum in der karnevalistischen Geschichte der  Stadt, erstmalig wurde diese von vier Vereinen gemeinsam organisiert, diese waren:
die KG Grün-Weiss Lülsdorf,
die KG Rut-Wiess Ranzel,
die IKG Blau-Gelb Niederkassel und nicht zuletzt
die KG Grün-Gelb Niederkassel.
Seit 2006 hat sich die KG wieder auf Ihre Wurzeln besonnen und organisiert ihre Veranstaltungen wieder im Festsaal der Gaststätte „Op dr Eck“, frei nach dem Motto klein aber fein.
Kurz vor der Sessionseröffnung 2007 zogen wieder dunkle Wolken über der KG auf und das im wahrsten Sinne des Wortes. Durch den Brand im alten Bahnhof, der als Lagerstätte diente, wurde fast das gesamte Inventar der KG vernichtet. Aber mit viel Unterstützung der Niederkasseler, befreundeten Vereinen und des damaligen Vorstand konnte die Session gerettet werden. Erstmalig fand in dieser Session 2007/08 auch das „Wiever Ramba Zamba“ statt. So wurde aus der Damensitzung eine „Wiever Party“, die sich bis heute als feste Veranstaltung der KG etabliert hat.
Im Dezember 2012, ereilte die KG der nächste Rückschlag. Durch den Band in der Wohnung über der Gaststätte
„Op dr Eck“ wurde der Saal so in Mitleidenschaft gezogen, das alle Veranstaltungen der Session 2012/13 in Frage standen. Noch bis zum letzten Tag vor dem karnevalistischen Frühschoppen wurde am Festsaal gewerkelt, doch trotz dem unermüdlichen Einsatz blieb „die Hütte kalt“, denn die Heizung konnte nicht bis zum Beginn der Veranstaltung instandgesetzt werden. Daher wurden kurzer Hand gasbetriebene Heizlüfter aufgestellt, damit wenigstens einigermaßen erträgliche Temperaturen erreicht werden konnten. In der folgenden Zeit konnte der Saal zumindest soweit wieder hergestellt werden, dass die anderen Veranstaltungen durchgeführt werden konnten. Da der Saal aber nicht den feuerpolizeilichen Richtlinien entsprach, konnte er nicht mehr als Veranstaltungsraum freigegeben werden. Da nun auf Dauer kein Veranstaltungsraum in Niederkassel-Ort mehr zur Verfügung stand, gab es erneut ein Festzelt in Niederkassel. Der neu gegründete Ortsring hat es in Zusammenarbeit mit der KG Grün-Gelb Niederkassel, der IGK Blau-Gelb Niederkassel, dem Junggesellenverein „Echte Fründe“ und der Stadt geschafft, am Rathaus ein Festzelt aufzustellen. Dieses Zelt wurde von der KG für das „Wiever-Ramba-Zamba“ und die „After Zoch Party“ genutzt.  Für die Kindersitzung und den karnevalistischen Frühschoppen wurde das Roncallihaus gebucht. Alle Veranstaltungen wurden von den „Niederkasseler Jecken“ wieder begeistert angenommen.